Winterpaddeln klingt für viele erstmal nach einer komischen Idee. Eiskaltes Wasser, grauer Himmel, kurze Tage. Wer macht sowas freiwillig?
Ich. Und wer es einmal ausprobiert hat, versteht warum: Die Natur zeigt sich im Winter von einer ganz anderen Seite. Nebelschwaden über dem Fluss, Stille, keine Boote weit und breit, manchmal Raureif an den Uferbäumen. Winterpaddeln hat eine ganz eigene, fast meditative Qualität.
Aber: Man sollte das Ganze mit dem nötigen Respekt angehen. Und der fängt bei der richtigen Ausrüstung an.
Das größte Risiko beim Winterpaddeln: Was kaltes Wasser mit deinem Körper macht
Wer im Sommer kentert, krabbelt zurück ins boot oder schwimmt einfach zum Ufer. Im Winter ist das anders – und zwar aus einem Grund, den viele unterschätzen: Kaltes Wasser tötet nicht sofort durch Auskühlung. Es tötet durch eine Kette von Reaktionen, die in den ersten Minuten nach dem Eintauchen ablaufen. Diese drei Phasen sollte jeder kennen, der im Winter aufs Wasser geht.

Phase 1: Kälteschock (0–3 Minuten)
Sobald der Körper in kaltes Wasser eintaucht, setzt ein unkontrollierbarer Reflex ein: Schnappatmung. Der Körper atmet unkontrolliert tief ein – wer dabei den Kopf unter Wasser hat, schluckt Wasser. Gleichzeitig schießen Herzfrequenz und Blutdruck hoch; ein sofortiger Herzstillstand ist keine Theorie, sondern dokumentierter Unfallhergang. Das alles passiert vollkommen reflexartig, unabhängig von Fitness oder Erfahrung.
Mehrere unabhängige Studien – darunter Auswertungen tödlicher Kaltwasserunfälle sowie Untersuchungen von Tipton und Golden (Journal of Physiology) – kommen zu einem erschreckend übereinstimmenden Befund: Rund 60% der Ertrinkungsopfer in kaltem Wasser sterben innerhalb der ersten 15 Minuten. Mehr als die Hälfte davon in weniger als 15 Metern Entfernung vom Ufer. Nicht wegen Erschöpfung oder Unterkühlung – sondern wegen des Kälteschocks. Du kannst der beste Schwimmer sein – mit Blackout gehst du unter wie ein Stein.
⚠️ Selbst geübte Schwimmer sind in Phase 1 nicht handlungsfähig. Wer hier keine Schwimmweste trägt, riskiert zu ertrinken – nicht wegen Erschöpfung, sondern wegen eines unkontrollierbaren Reflexes.
Phase 2: Kälteschwäche (3–30 Minuten)
Hat man den ersten Schock überstanden, beginnt das nächste Problem: Die Muskulatur kühlt schnell aus. Die Hände versagen zuerst – Greifen, Schwimmen, sich festhalten wird immer schwieriger. Der Körper zieht Blut aus den Extremitäten ab, um die Körperkerntemperatur zu schützen. Arme und Beine gehorchen immer weniger.
Wie schnell dieser Punkt kommt, hängt von der Wassertemperatur ab. Bei 5 Grad – wie sie im Winter auf deutschen Flüssen vorkommt – kann die Schwimmfähigkeit bereits nach wenigen Minuten stark eingeschränkt sein. Bei 10 Grad hat man etwas mehr Zeit, aber keinen Grund zur Entspannung.
Wichtig für den Ernstfall: Ruhig bleiben, so wenig wie möglich bewegen. Wer wild um sich strampelt, gibt Körperwärme schneller ab. Mit Schwimmweste: Kopf oben halten, Richtung Ufer oder Boot orientieren, Hilfe rufen.
Phase 3: Hypothermie (ab ca. 30 Minuten)
Wenn die Körperkerntemperatur unter 35 Grad sinkt, spricht man von Hypothermie. Das Zittern hört auf – das klingt paradox, ist aber ein schlechtes Zeichen: Der Körper hat keine Energie mehr für den Wärmeerzeugungsreflex. Bewusstsein, Urteilsvermögen und Koordination nehmen rapide ab. Ohne Rettung ist diese Phase lebensgefährlich.
Die gute Nachricht: Wer beim Winterpaddeln richtig ausgerüstet ist – Trockenanzug, Schwimmweste, Begleitperson – wird diese Phase auf dem Wasser praktisch nie erreichen. Die Ausrüstung gibt dir genug Zeit, um selbst oder mit Hilfe ans Ufer zu kommen, lange bevor Phase 3 ein Thema wird.
💡 Ich setze das Tragen der Schwimmweste mit dem Anlegen des Sicherheitsgurtes im Auto gleich: Gewöhnungssache, tut nicht weh – und kann im Ernstfall das Leben retten.
Winterpaddel-Ausrüstung: Trockenanzug oder Neoprenanzug?
Wo im Sommer leichte Alltagskleidung völlig ausreicht, steht es im Winter ganz anders. Hier zählt kein Look, sondern nur Funktion. Der Körperschutz ist jetzt deine Lebensversicherung – alles andere ist Nebensache.
Option 1: Trockenanzug (meine Empfehlung)
Ein Trockenanzug (Drysuit) hält Wasser komplett draußen. Er hat selber keine großartige wärmende Wirkung. Das Besondere: Du kannst dich darunter richtig warm im Zwiebelprinzip einpacken und die Isolationsschichten bleiben trocken. Er ist die komfortabelste und vielseitigste Lösung fürs Winterpaddeln, besonders bei längeren Touren.
Wichtig beim Trockenanzug: Die meisten Modelle haben integrierte Füßlinge. Das bedeutet: Dein Schuh muss groß genug sein, um die Füßlinge zu fassen und dem Fuß noch Bewegungsfreiheit zu lassen. Ich empfehle Winter-Paddelschuhe mindestens eine Nummer größer als normal zu kaufen. Die Schuhe schützen die Füßlinge beim Ein- und Aussteigen, geben sicheren Halt am Ufer und vor allem wärmen sie. Mit dem richtigen Modell (nutze ich selber und kann sie wärmstens empfehlen: Hiko Wade ¹) merkst du noch nicht mal, wenn du im eiskalten Wasser stehst.

Option 2: Neoprenanzug
Ein Neoprenanzug (Wetsuit) schützt durch eine dünne Wasserschicht die zwischen Haut und Material fetgehalten wird und vom Körper erwärmt wird. Er ist günstiger als ein Trockenanzug und für viele der Einstieg ins Winterpaddeln.
Nachteil: Fällst du rein, wirst Du nass – und es ist erst einmal kalt, bis du die dünne wasserschicht erwärmt hast. Der Neoprenanzug hält dich trotzdem warm, aber er muss eigentlich nass sein um vernünftig zu funktionieen. Und auch vorm Windchill Effekt schptzt er nicht. Bei langen Touren oder sehr niedrigen Temperaturen empfehle ich den Trockenanzug. Bei Wildwassertouren, auf denen man voraussichtlich eh nass wird ist ein Neoprenanzug keine schlechte Wahl. Zumal das Material robuster ist und die Funktionalität auch bei einem kleinen Defekt noch gegeben ist.
Das Schichtsystem: Was du darunter trägst
Der Neoprenanzug wird meist direkt auf der Haut getragen, oder maximal über einem dünnen Lycra-Shirt oder Badebekleidung. Beim Trockenanzug macht das Schichtsystem darunter den Unterschied zwischen gemütlich warm oder eisekalt.
- Baselayer (direkt auf der Haut): Skiunterwäsche oder funktionelle Thermowäsche aus Synthetik oder Merinowolle ist ideal. Baumwolle gilt im Wassersport generell als No-Go – unter einem dichten Trockenanzug bleibt sie aber trocken und wäre theoretisch kein Drama. Wird sie aber doch mal nass braucht sie ewig zum Trocknen.
- Mittelschicht: Fleece isoliert gut, trocknet schnell und bleibt auch leicht feucht noch warm – ein klarer Vorteil gegenüber der Baumwolle oder auch Daunen im Wassersport.
- Hände: Paddelpfötchen halten die Hände warm und geben dabei überraschend guten Kontakt zum Paddel. Nachteil, fällt man ins Wasser schützen sie die Hände nicht mehr. Mit dicken Handschuhen hat man diesen Schutz, dafür kann man das Paddel nicht so guzt halten. Man kommt beim Winterpaddeln zwar erstaunlich lange auch ohne einen Wärmeschutz an den Händen aus, aber sind sie dann einmal kalt ist dieser unbezahlbar. Ich persönlich nutze diese Paddelpfötchen von NRS ¹.
- Hals & Kopf: Ein Schlauchschal über dem Trockenanzug ist Gold wert – hält Hals und Nacken warm, lässt sich bis ins Gesicht hochziehen und sitzt nicht im Weg. Dazu eine Mütze oder ein Neopren-Headband für die Ohren.
Eine kurze Anmerkung zur Thema Baumwolle aus eigener Erfahrung: Bei einer Kenterung im Herbst habe ich mir den Trockenanzug am Knie aufgeratscht und es ist Wasser eingedrungen. Ich konnte die Tour dennoch normal zu Ende bringen, weil der Anzug trotz Feuchte isoliert hat. Für den Normalfall also kein Drama. Wer auf Nummer sicher gehen will: Funktionsmaterial reagiert im worst case (Anzug wird undicht) deutlich besser als Baumwolle.

Kann Ausrüstung den Kälteschock beim Winterpaddeln abschwächen?
Ja – aber keiner verhindert ihn vollständig. Der Kälteschock-Reflex sitzt in Kälterezeptoren, die nur einen Bruchteil eines Millimeters unter der Haut liegen. Kein Anzug schaltet sie einfach ab.
Beim Neoprenanzug dringt beim Kentern zunächst Wasser ein – das stimuliert die Rezeptoren trotzdem. Der Schock ist schwächer als ohne Schutz, aber er kommt. Beim Trockenanzug kommt außer an Handflächen und Gesicht kein Wasser an die Haut – das verzögert und mildert den Reflex deutlich. Das ist mit ein Hauptgrund, warum ich den Trockenanzug klar bevorzuge.
Was langfristig schützt, ist Gewöhnung, und das ist kein Ammenmärchen, sondern messbare Wissenschaft. Eine umfassende Untersuchung von Prof. Mike Tipton (University of Portsmouth), veröffentlicht im Journal of Physiology, belegt: Bereits sechs kurze Kaltwasser-Kontakte (Immersionen) reichen aus, um die Panik-Reaktion des Körpers zu halbieren. Das Erstaunliche: Diese physiologische Anpassung bleibt laut Tipton bis zu 14 Monate lang im Körpergedächtnis erhalten.
Ein einfacher Praxistrick: Zu Beginn einer Wintertour etwas kaltes Wasser ins Gesicht – die Kälterezeptoren dort sind besonders dicht, der Kontakt signalisiert dem Körper schon vorab, was kommt. Physiologisch plausibel, und als kurze Einstimmung schadet es definitiv nicht.
Tipp: Teste deinen Trockenanzug kontrolliert
Bevor du deinen Trockenanzug zum ersten Mal auf einer echten Tour trägst: Geh mit ihm bewusst ins kalte Wasser. Nicht auf offener Strecke, sondern sicher und kontrolliert – am Ufer, in Stehhöhe, mit einer Begleitperson dabei. Hock dich kurz ins Wasser, lass es um die Beine drücken. Spür, wie der Anzug sich unter Druck anfühlt. Merk dir, wie schnell die Hände anfangen zu schmerzen. Und – ganz wichtig – erlebe aus erster Hand, dass der Trockenanzug dicht hält.
Das hat zwei Effekte: Erstens gewöhnst du deinen Körper an den Kältereiz. Zweitens weißt du im echten Ernstfall, was dich erwartet. Panik entsteht oft aus Unbekanntem. Wer einmal kontrolliert erlebt hat, wie sich eiskaltes Wasser im Trockenanzug anfühlt, reagiert beim nächsten Mal ruhiger.
💡 Das Gleiche gilt fürs Kentern üben: Am besten im Sommer im flachen Wasser mit voller Ausrüstung. Wer weiß, wie sich ein Ausstieg aus dem Boot anfühlt, handelt im Winter ruhiger.

Im Ernstfall: Stop – Breath – Plan – Act
Wenn du doch im Wasser landest, gilt ein Mantra aus der Taucherausbildung, das auch von Notärzten empfohlen wird:
- Stop: Alle hektischen Bewegungen sofort unterbrechen. Strampeln kostet Energie und beschleunigt die Auskühlung.
- Breath: Bewusst und ruhig atmen. Den Kälteschock-Reflex kann man nicht verhindern, aber durch Fokus auf die Atmung schneller überwinden.
- Plan: Überblick verschaffen. Wo ist das Ufer? Wo ist das Boot? Was ist der kürzeste, energiesparendste Weg?
- Act: Gezielt handeln, so wenig Energie wie möglich verbrauchen. Schwimmen nur wenn das Ufer wirklich nah ist – sonst am Boot festhalten, Knie an die Brust ziehen (Embryohaltung) um den Wärmeverlust zu minimieren, und warten.
Solo oder mit Begleitung?
Ich bin selbst schon alleine im Winter gepaddelt. Auf ruhigen, bekannten Flüssen, bei guten Bedingungen, mit voller Ausrüstung. Das ist etwas anderes als solo auf unbekannter Strecke oder im Wildwasser.
Aber trotzdem lässt sich sagen: Mit Begleitung ist man im Winter sicherer – nicht weil man alleine zwingend etwas falsch macht, sondern weil im Ernstfall jemand da ist, der handeln kann, während man selbst im Kälteschock steckt. Wer solo fährt, sollte das bewusst entscheiden und zumindest jemanden informieren: Route, Gewässer, wann man zurück ist, oder gar eine Standortfreigabe.
- Handy in wasserdichter Hülle: Immer dabei, immer geladen.
- Notfallkontakt informieren: Wer weiß, wo du bist und wann du zurück sein solltest.
- Gruppe bevorzugen: Zu dritt oder zu viert ist im Winter die sicherste Lösung.
Nicht nur im Winter: Warum Frühling und Herbst oft gefährlicher sind
Dress for the water, not for the air – dieser Satz klingt im tiefsten Winter einleuchtend. Aber weißt du, wann er wirklich zählt? Im April. Oder im Oktober.
Frühlingshafter Sonnenschein, 20 Grad Lufttemperatur, T-Shirt-Feeling auf dem Boot – und das Wasser hat noch 8 oder 10 Grad. Genau hier passiert die klassische Fehleinschätzung: Man zieht sich für den schönen Tag an, nicht für das kalte Wasser darunter. Im Winter macht das kaum jemand, weil die Kälte offensichtlich ist. Im Frühling und Herbst trügt die Umgebung.
Die Physiologie unterscheidet nicht zwischen „es fühlt sich warm an“ und „das Wasser ist tatsächlich warm“. Ab einer Wassertemperatur unter 15 Grad setzt der Kälteschock-Reflex ein – unabhängig davon, wie schön der Tag ist. Wer im Oktober in Jeans und Fleecejacke kentert, ist genauso gefährdet wie jemand, der es im Januar ohne Schutz tut. Nur denkt er das nicht.
Die vollständige Winterpaddeln-Ausrüstungsliste
⚠️ Das hier ist keine optionale Empfehlungsliste. Das ist das Minimum, mit dem du im Winter auf das Wasser solltest.
- 🧥 Trockenanzug oder Neoprenanzug (5 mm+)
- 🦺 Schwimmweste (Feststoffweste, immer anlegen)
- 🧤 Paddelpfötchen / Paddelhandschuhe
- 🧣 Schlauchschal + Mütze / Neopren-Headband
- 👟 Winter Paddelschuhe (mindestens eine Nummer größer für ausreichend Platz)
- 🩱 Baselayer (Ski-/Thermounterwäsche bevorzugt)
- 🧶 Fleece-Mittelschicht
- 🦸 Rettungsdecke (wiegt nichts, kostet kaum etwas – gehört ins Drybag)
- 📱 Handy in wasserdichter Hülle, vollgeladen
- 🔦 Kopflampe (wenn es unerwartet später wird – im Winter wird es früh Dunkel)
- 🔔 Notfallkontakt informiert: Route, Gewässer, Rückkehrzeit
- 🧊 Bei Eis auf dem Wasser: Vorsicht mit aufblasbaren Booten – scharfe Eiskanten können die Bootshülle beschädigen
Welche Ausrüstung ich konkret nutze? Das siesht du in der Liste meiner empfohlenen Paddelausrüstung.

Winterpaddeln – lohnt es sich wirklich?
Ja. Eindeutig.
Wer einmal im grauen November in Stille auf dem Fluss sitzt, versteht es. Kein Motorboot, keine Musik vom Campingplatz, keine Mücken. Dafür manchmal Fischreiher, Raureif, und das stille Vergnügen, draußen zu sein, während alle anderen auf dem Sofa sitzen.
Mit der richtigen Ausrüstung und dem nötigen Respekt vor der Kälte ist Winterpaddeln eine der schönsten Jahreszeiten auf dem Wasser – die die meisten nie ausprobieren.
Wissenschaftliche Quellen & weiterführende Infos:
- Tipton, M. J., et al. (2000): Permanence of the habituation of the initial responses to cold-water immersion in humans. European Journal of Applied Physiology. Link
- Tipton, M. J. (1989): The initial responses to cold-water immersion in man. Clinical Science. Link
- Golden, F. St. C., & Tipton, M. J. (2002): Essentials of Sea Survival. (Das Standardwerk zum Thema Kaltwasser).

Häufig gestellte Fragen
Warum ist Kaltwasser beim Paddeln gefährlicher, als die meisten denken?
Die größte Gefahr ist nicht die langsame Auskühlung, sondern ein oft unterschätzter biologischer Reflex, der innerhalb der ersten Sekunden nach dem Eintauchen einsetzt. Dieser Prozess kann selbst erfahrene Schwimmer sofort handlungsunfähig machen. Es gibt jedoch eine spezifische Methode aus der Kaltwasser-Forschung, mit der man diesen lebensgefährlichen Reflex messbar abschwächen kann. Wie diese Vorbereitung genau aussieht, erkläre ich im Abschnitt zur Kälteschock-Gewöhnung.
Trockenanzug oder Neopren – was schützt im Ernstfall wirklich?
Beide Anzugtypen haben ihre Berechtigung, funktionieren aber nach völlig unterschiedlichen physikalischen Prinzipien. Während die eine Option auf eine wärmende Wasserschicht setzt, bietet die andere einen entscheidenden Schutz gegen den lebensgefährlichen Windchill-Effekt und erlaubt eine flexible Isolierung. Welches System für deine Sicherheit den Ausschlag gibt, vergleiche ich detailliert im Abschnitt „Trockenanzug vs. Neopren“.
Wie kann ich mein Risiko bei einer Kenterung im Winter minimieren?
Neben der richtigen Kleidung ist die mentale Vorbereitung entscheidend. Wer im Ernstfall ein klares Protokoll im Kopf hat, gewinnt lebenswichtige Minuten und behält trotz Kälteschock die Kontrolle über die Situation. Welche 4 entscheidenden Schritte du nach einer Kenterung sofort befolgen musst, erkläre ich dir in meiner Anleitung für den Ernstfall.
