Zelgear Spark 370 im Test

Ich bin das Spark 370 ausgiebig gepaddelt um es kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln. Erst danach habe ich den abschließenden Testbericht erstellt. Meine Touren lassen sich dabei auf meinem Youtube-Kanal transparent nachvollziehen:

Kurzübersicht

Kajak für 1 bis 2 Personen mit Dropstitch Einlegeboden, welcher am Unterboden eine durchgehende Kiel-Linie bildet. Tolles Tourenboot für eine Person.
Personen

1 bis 2 Pers.

Gewicht

15 kg

Abmessungen

370 x 83 cm

Einsatz max.

WW 2

Aus dem Flussfahrer Speedindex berechnete Geschwindigkeit

Tourenspeed5,6 km/h
Sprintspeed7,7 km/h

Lieferumfang des Zelgear Spark 370

Das Zelgear Spark 370 wird in einem ausreichend großen Packsack geliefert. Dieser ist nicht wasserdicht.
Im Lieferumfang enthalten sind:

  • der Packsack
  • die Bootshaut
  • der Dropstitch Einlegeboden
  • 1 Sitz
  • 1 Fußstütze
  • 1 Paar Schenkelgurte
  • 1 Finne
  • 1 Luftpumpe
  • 1 Reparaturset
Lieferumfang des Zelgear Spark 370
Der komplette Lieferumfang

Technische Daten

Länge (cm)370
Breite (cm)83
Gewicht (kg)15
Max. Zuladung (kg)200
MaterialHEYBoat®
Boots-TypKajak
Max. Anzahl Personen2 Personen
Luftkammern3
Max. Betriebsdruck (Bar / PSI)0,25 / 3,7 (Seiten), 0,5 / 7,2 (Boden)

Optionales Zubehör

Für das Spark ist das folgende Zubehör erhältlich:

  • Einer Verdeck
  • Zweier Verdeck
  • Steueranlage
  • weiterer Sitz

Für das Spark 370 gibt es je ein Verdeck für die Konfiguration als Einsitzer und als Zweisitzer. Wie bei den anderen Zelgear Modellen auch ist diese aktuell recht schlicht gehalten. Eine Spritzschürze ist integriert, diese kann seitlich über beidseitige Klettverschlüsse verschlossen (und im Notfall mit den gut zu greifenden Schlaufen auch wieder geöffnet) werden. Die Weite des Tunnels kann mittels Gummizug an die Paddlergröße angepasst werden. Befestigt wird das Verdeck an Bug und Heck mittels Klettverschluss, seitlich wird eine Gummikordel unter die dafür angebrachten Halterungen gespannt. Insgesamt ist das Verdeck eine schlichte, aber funktionale Lösung und für die Feierabendrunde sicherlich vollkommen ausreichend. Als Wasserwanderer habe ich allerdings Ösen, Netze oder ähnliches vermisst, um z.B. eine Decktasche zu befestigen oder um auch mal die Jacke oder eine Karte temporär dort unterzubringen.
Daher ist mittlerweile eine weitere, etwas aufwändigere Verdeckvariante in Planung, welche sich dann vornehmlich an die Tourenpaddler richten soll. Die alte Verdeckvariante soll aber weiterhin angeboten werden, sodass der Käufer die ihm passende Variante auswählen kann.

Verdeck vom ZelgearSpark 370
Das aktuelle 1er und 2er Verdeck des Spark 370

Die von mir getestete Steueranlage hatte einige Probleme. Das Steuerseil ist hinten an der Aufhängung am Steuerblatt durchgescheuert und die ungesicherte Mutter, mit welcher das Steuerblatt in der Aufnahme befestigt wurde, ist mir an Tag 1 direkt unterwegs abgefallen. Allerdings hat die Steueranlage mittlerweile ein erstes Update erhalten, welches diese Probleme beseitigt. In der Steueranlage 2025 ¹ wird nun das erprobte Steuerblatt vom finnischen Hersteller Kayaksport genutzt, Gumotex nutz das gleiche Steuerblatt in ihren Steueranlagen. Lediglich der Bolzen zur Befestigung ist bei der Zelgear Variante dünner gehalten, damit er in die Zelgear Steueraufnahme passt und auch Bestandsboote diese ohne Anpassung nutzen können.

Steuer am Zelgear Igla 410
Das alte Steuerblatt ist mittlerweile ersetzt
Steuerblock am Zelgear Igla 410
Der Steuerblock aus Siebdruck soll in Zukunft auch ausgetauscht werden
Zelgear Steueranlage 2025
Die verbesserte Steueranlage 2025

Noch kein Update erfahren hat der Pedalblock. Dieser ist aus Siebdruck gefertigt und kann nur an bestimmten Stellen im Boot installiert werden, da er an dafür vorgesehenen Beschlägen auf dem Boden befestigt wird. Hier soll zukünftig eine Version aus Metall zum Einsatz kommen, die flexibel an beliebiger Position im Boot installiert werden kann. Da dies kein Austauschteil von der Stange ist, dauert der Prozess hier aber noch an. Die größten Baustellen an der Steueranlage sind aber bereits durch den Austausch des Blattes behoben.

Als weiteres Zubehör wäre je nach Einsatzzweck noch ein Bootswagen ¹ zu empfehlen. D-Ringe ¹ für weitere Zurrpunkte, etwa um den Bootswagen sicher zu befestigen, können ebenfalls Sinn machen.

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Ausstattung des Zelgear Spark 370

Wie bislang alle Zelgear Boote besteht auch das Spark 370 aus zwei Elementen, der Bootshaut samt Seitenkammern und dem einlegbaren Dropstitchboden. Dieser wird in die Bootshaut eingelegt und darf bis zu 0,5 Bar mit Luft befüllt werden, die Seitenkammern mit bis zu 0,25 Bar. Auf den Seitenschläuchen sitzen je Seite ein Überdruckventil, welche, sofern geöffnet, vor einer Überfüllung schützen. Auch ein Ansteigen des Luftdrucks aufgrund von Sonneneinstrahlung stellt somit keine Gefahr dar. Wird der Druck zu hoch, blasen die Ventile ab. Bläst man die Bodenkammer nun nicht bis zum maximalen Druck auf, sondern bis sie ausreichend fest ist, hat man auch hier ausreichend Reserve und braucht sich um die Ausdehnung bei Sonneneinstrahlung überhaupt keine Gedanken mehr zu machen, praktisch.

Die Ventilpositionen am Spark 370
Praktisch, das Überdruckventil

Am Heck befindet sich die Halterung für das Steuerblatt, davor ein Tragegriff, eine Klett-Lasche für die Befestigung des Verdecks und eine leicht hochstehende Kante, welche als Wasserabweiser fungiert. Am Bug gibt es ebenfalls einen Wasserabweiser, eine zweigeteilte Klett-Lasche für das Verdeck und einen Tragegriff. Die Schlaufen der Tragegriffe sind mit einem leicht flexiblen Gummischlauch überzogen und liegt somit verhältnismäßig gut in der Hand.

Ein Lenzloch im Heck gibt es nicht. In Maßen eintretendes Wasser stört aber erstmal nicht, da es unter den Einlegeboden rinnt und man somit im trockenen sitzt.

Tragegriffe, Klettleiste, Wasserabweiser am Zelgear Spark 370
Tragegriffe vorne und hinten

Das konstruktive Highlight der Zeklgear-Boote sind aber ohne Frage die Luftstangen, in die sich der Dropstitchboden an Bug und Heck verjüngt. Diese spannen die Bootshaut auf und formen Bug und Heck spitz aus. Der leicht gekrümmte Einlegeboden sorgt zudem für eine gute Kiellinie. Dies sorgt für eine recht gute Spurtreue des Spark 370.

Luftstange am Zelgear Spark 370
Der Dropstitchboden verjüngt sich an beiden Enden zu einer Luftstange

An den Seiten lassen sich die mitgelieferten Schenkelgurte befestigen, welche einen sehr guten Kontakt zum Boot erlauben.

Aufbau des Bootes

Der Boden wird in die Bootshaut eingelegt und je Seite mit 2 Schnallen mit der Bootshaut verbunden. Die beiden Luftstangen an den Enden des Bodens werden in die Fächer in Heck und Kiel geschoben. Möchte man die Doppelfinne nutzen, so muss diese vor dem Pumpen montiert werden. Diese wird dabei einfach seitlich in die Halterung eingeschoben und später automatisch durch den aufgeblasenen Boden fixiert. Die Seitenkammern benötigen mit der mitgelieferten Pumpe ca. je 35 Hübe, der Boden ist nach circa 37 Hüben fest aufgeblasen.

Ich habe es auch schon mal geschafft, das Boot in knapp 100 Sekunden aufzublasen. Lieber lässt man es etwas gemütlicher angehen. Das komplette Boot kann man in insgesamt 10 Minuten gut aufbauen.

Einclipsen des Bodens am Zelgear Spark 370
An 2 Punkten je Seite wird der Boden eingeclipst
Einschieben der Finne am Zelgear Spark 370
Die Finne wird seitlich in die Lasche eingeschoben

Als weiterer Schritt wird der Sitz aufgeblasen und eingebaut, sowie die Schenkelgurte verbaut. Die seitlichen Schenkelgurte werden hinten an den oberen Ösen der Seitenschläuche befestigt, vorne werden sie an Ösen im inneren der Seitenkammern abgespannt. Die Schenkelgurte können nach erster Installation auch einfach dauerhaft am Boot belassen werden, sodass man sich diesen Arbeitsschritt beim Aufbau zukünftig spart.

Als Letztes kann der Stemmbügel an den Bodenlaschen befestigt werden.

Aufgebautes Zelgear Spark 370
Aufgebautes Spark 370 mit Stemmbügel, Sitz und Schenkelgurten

Der Sitz

War ich beim Gumotex Seashine Sitz froh, dass die nervigen Drehventile endlich Geschichte sind, so kommen sie mit den Zelgearbooten nun wieder. Allerdings mit einem großen Aber: Die Zelgear Sitze sind auf Volumen ausgelegt, nicht so sehr auf Druck. Dadurch lassen sie sich auch relativ gut mit den von mir nicht so sehr geschätzten Drehventilen aufpumpen. Der Schlauch an der mitgelieferte Pumpe hat den Adapter für die Push-Push Ventile mit einem Schrumpfschlauch fest verbaut. Umschließt man die Verbindungsstelle mit der Handfläche lassen sich die Sitze aber doch gut mit der mitgelieferten Pumpe befüllen.
Die Sitze selber bestehen aus einem robusten Textil, in welches für Lehne uns Sitz je ein eigenes Luftkissen eingelegt ist. Befestigt wird der Sitz an vier Punkten: Die Sitzfläche am Boden vor und hinter dem Sitz und die Lehne jeweils links und rechts an den verbauten Schlaufen. Zudem lässt sich die Lehne auch noch durch Gummiseile nach hinten spannen, damit sich nicht nach vorne wegklappen kann.
Die Sitze sind verdammt bequem. Punkt. Die Sitzfläche ist ziemlich hoch, sodass man insgesamt recht hoch sitzt, was ebenfalls sehr komfortabel ist. Allerdings wandert der Schwerpunkt im Boot dadurch nach oben. Bläst man die Sitze nicht so prall auf, so sind diese immer noch sehr bequem. Somit kann man die Sitzhöhe für sich selber gut regulieren.

Drehventil an den Sitzen des Zelgear Spark 450
Irgendwie inkompatibel
Aufpumpen der Sitze des Zelgear Spark 450
So klappt es aber trotzdem erstaunlioch gut

Stauraum im Kajak

Die Außenkammern bestehen aus zwei übereinander angeordneten Luftröhren, die dadurch schmaler gehalten werden können, als eine große Röhre. Das merkt man auch im Innenraum. Für ein Luftboot dieser Breite erhält man erstaunlich viel Platz. Meine Testausstattung fasst insgesamt knapp 140 Liter. Dieses Volumen bekommt man im Spark 370 komplett verstaut.

Stauraum im Zelgear Spark 370
Richtig viel Stauraum für ein Boot dieser Länge

Eine 40 Liter und eine 60 Liter Ortlieb Tasche ² bekommt man hinter dem Sitz verstaut. Vorne passt die Grabner Bug- und Hecktasche ¹. Möchte man mit Steuer fahren, kann man diese allerdings nicht bis zum Anschlag beladen. Insgesamt schluckt das Spark 370 für seine Länge erstaunlich viel Gepäck, es lassen sich also perfekt mehrtägige Touren mit dem Boot unternehmen.

In der Zweierkonfiguration ist das Boot voll, lediglich hinter dem Rücksitz lässt sich noch eine kleinere Tasche verstauen. Für Gepäckfahrten zu zweit sollte man sich die 80 cm längere Version des Spark 450 anschauen.

Zelgear Spark 370 Sitzplatz hinten
Der hintere Sitzplatz
Zelgear Spark 370 vorderer Sitzplatz
Der vordere Sitzplatz

Die Fahreigenschaften des Zelgear Spark 370

Mit dem Spark 370 erhält man ein sehr vielseitiges Boot, welches eine tolle Figur auf dem Wasser macht. Seine Bauform sorgt schon von Grund auf für einen recht guten Geradeauslauf. Bei Strömung oder Wind und Wellen empfehle ich aber doch den Einsatz der Finne, wodurch das Boot schon annähernd wie auf Schienen zu laufen scheint. Am meisten Spaß hatte ich mit der verbauten Steueranlage.

Das Spark kommt sehr kippsicher daher, die Anfangsstabilität ist vielleicht ein kleines bisschen geringer, als z.B. bei einem Gumotex Seawave, dies bedeutet, das Spark neigt sich etwas eher zur Seite. Die Endstabilität steht dem Seawave aber in nichts nach, bis das Boot umkippt, muss man sich also schon sehr weit hinauslehnen. Und gerade im Zusammenspiel mit den Schenkelgurten lässt sich das Spark prima ankanten und sehr dosiert bis an seinen Kipppunkt heranbringen, was dieses Luftkajak auch für fortgeschrittene Paddler äußerst interessant macht.

Zelgear Spark 370 fast nicht umzukippen
Eigentlich nicht umzukippen

Trotz seines guten Geradeauslauf lässt sich das Boot noch recht schnell wenden. Dreht man über das Heck, das bedeutet man paddelt Rückwärts und das Heck bleibt fast stehen, während der Bug den den weiten Weg der Drehung zurücklegt, hat man das Boot mit zwei Paddelschlägen um 180 Grad gewendet. Dreht man (durch Vorwärtspaddeln) über den Bug benötigt es bei installierter Finne einen Paddelschlag mehr. Da die Finne sehr weit hinten Sitzt, arbeitet diese mit einem langen Hebel quer zum Wasser, was zusätzlich abbremst und wodurch ein dritter Paddelschlag benötigt wird.

Erstaunlicherweise konnte ich das Spark 370 im Test genauso schnell bewegen, wie das längere Spark 450. Bei zügiger, aber nicht anstrengender Paddelweise war ich im Spark mit 6 Km/h unterwegs, im Sprint habe ich es auf 8 Km/h gebracht. Im Vergleich zum Spark 450 merkt man schon eine erhöhte Wendigkeit und durch das geringere Gewicht ist man auch schneller auf Geschwindigkeit. Im Spark 450 hatte ich dafür den Eindruck, dass die Geschwindigkeit etwas leichter zu halten ist.

Zelgear Spark 370 mit Kind
Für eine Tagestour mit Kind ist das Spark 370 gut geeignet

In der 2er Konfiguration habe ich das Spark 370 nur zusammen mit meinem Sohn getestet. Dabei war der Platz für eine Tagestour ausreichend und die Fahreigenschaften auch vollkommen in Ordnung. kanu-online hat das Spark 370 auch mit zwei Erwachsenen getestet. Die Fahreigenschaften sollen sich dann etwas zum Negativen verändern und das Platzangebot ist auch nicht mehr gut. Klar funktioniert dies trotzdem gelegentlich, für dauerhafte Fahrten mit zwei Erwachsenen empfiehlt kanu-online allerdings das längere Spark 450.

Für das Paddel empfehle ich für das Spark 370 eine Länge ab 230 cm, wer eine etwas flachere Technik hat sollte besser 240 cm wählen. Paddel mit 220 cm Länge sollten bei steiler Paddeltechnik auch funktionieren, man holt sich dabei allerdings viel Spritzwasser ins Boot. Wer sich mit der Paddellänge unsicher ist, kann einen Blick auf das verstellbare Scoprega Fiberglaspaddel ¹ werfen. Bei einem Längenbereich von 210 cm bis 240 cm findet wohl jeder seine bevorzugte Länge. Dieses Paddel ist übrigens auch in den Setangeboten von kanu-online.com enthalten. Wer es etwas leichter mag, sollte einmal einen Blick auf das Aqua Bound Manta Ray Carbon ¹ werfen, welches in einem Längenbereich von 220 bis 235 cm verstellbar ist.

Zelgear Spark 370 in Wellen
Das Boot bietet auch in wilderen Situationen ein sicheres Gefühl

Das gefällt mir

Wie schon bei den anderen Zelgearmodellen erwähnt: Ich finde die innovative Idee mit den Luftstangen an Bug und Heck äußerst gelungen. Die guten Laufeigenschaften der Sparks, und auch des Igla 410, haben mich beeindruckt. Der herausnehmbare Dropstitchboden ist ein guter Kompromiss für alle Skeptiker, was die Lebensdauer dieser Technologie anbelangt. Klar, Dropstitch ist bei einem defekt so gut wie nicht zu reparieren. Hier kann man jedoch im Fall der Fälle den Boden einzeln austauschen, ohne das ganze Kajak in die Tonne werfen zu müssen. Und beim Ein- und Aussteigen oder auch beim beladenen umkarren ist der merklich steifere Boden schon sehr angenehm.
Das PVC-Material ist absolut Robust und sehr kratzresistent. Zudem sind die Sitze äußerst bequem, da kann ich über die, von mir nicht gerasde geliebten, Drehventile hinwegsehen. Ebenfalls gefällt mir sehr gut, dass man eigentlich immer im Trockenen sitzt, da sich einlaufendes Wasser unter dem Einlegeboden sammelt.

Zelgear Spark 370 auf Schulter getragen
Das Boot lässt sich noch gut auf Schulter tragen

Das gefällt mir nicht

Das Zubehör wirkt in manchen Teilen nicht so ganz durchdacht oder wertig. Einige meiner anfänglichen Kritikpunkte sind bereits durch das Update an der Steueranlage veraltet. Die Pedale aus Siebdruck sollen zukünftig auch noch ersetzt werden.
Der Stemmbügel funktioniert, die Schaumschicht um das Rohr, welche an eine Heizungsrohrisolation erinnert ist allerdings auch eher ein Verschleißartikel, als ein langlebiger Begleiter. Auch dieser wird vermutlich durch den zukünftigen Pedalblock der Steueranlage ersetzt werden können.
Die gute Nachricht ist also: kanu-online.com hat als Zelgear Generalimporteur für den europäischen Raum bereits die ein oder andere Verbesserung an den Zelgear Booten initiiert und treibt auch die Weiterentwicklungen kontinuierlich voran. Ich bin sehr zuversichtlich, dass hier zukünftig weiterhin gute Lösungen für das Zubehör präsentiert werden.

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Fazit zum Zelgear Spark 370

Mir gefällt einfach der innovative Einlegeboden mit seinen Luftstangen, der dem Boot ausgezeichnete Fahreigenschaften verleiht. Man Das Boot ist leicht aufzubauen, bietet auf dem Wasser einem Anfänger Kippstabilität, macht aber auch dem fortgeschrittenen Paddler Spaß. Leichte Abzüge gibt es beim Zubehör, auch wenn mit dem neuen Steuerblatt schon ganz gut nachgelegt wurde. Fehlen noch der Pedalblock und ein Tourenverdeck. Das Boot an sich ist jetzt schon spitze und vollkommen ausgereift.

Gesamtwertung:

Um beim Erwerb deines Zelgear Bootes zu sparen: Meine Rabattcodes für Paddler bieten dir Preisnachlässe und sparen bares Geld.


Alternativen sind natürlich der größere Bruder Spark 450, oder wenn man ein noch schnelleres Boot sucht das Igla 410. Bei Gumotex währen das Solar ¹, oder das Rush 1 ¹ eventuelle Alternativen.

Auch als Video: Mein Review zum Zelgear Spark 370

Das Spark 370 ist ein fantastischer Solo-Tourer mit Dropstitch-Boden, aber eben nur bedingt für 2 Personen nutzbar. Welcher vollwertige 2er in der Kategorie Universalität punktet, siehst du in meinem großen Vergleich der besten aufblasbaren Kajaks.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Ist das Zelgear Spark 370 robust?

    Das Boot besteht aus dem Material HEYBoat® der deutschen Firma Heytex. Das PVC Material ist äußerst haltbar und kratresistent. Es kommt z.B. auch bei Hochseerettungsinseln zum Einsatz. Bei meinen Testfahrten habe ich das Boot nicht geschont. Auf Gepäckfahrten habe ich das voll beladene Boot auch mal eine Betonkante hochgezogen. Außer ein paar wenigen oberflächlichen Schlieren hat sich das Material unbeeindruckt gezeigt. Und sollte es doch mal zu einem Loch kommen lässt sich das Material einfach flicken.

  • Wie lange dauert der Aufbau vom Zelgear Spark 370?

    Das Luftboot ist recht schnell aufgebaut. Vor dem Aufpumpen muss der Einlegeboden in die Bootshaut gesteckt und eingeklipst, sowie die Finne in die Finnenhalterung geschoben werden. Dann öffnet man die beiden Überdruckventile der Seitenkammern und es kann gepumpt werden. Der Aufbau ist gemütlich in 10 bis 15 Minuten sehr gut zu schaffen.

  • Wo wird das Zelgear Spark 370 hergestellt?

    Der Familienbetrieb Zelgear hat seinen Sitz in der Ukraine im Großraum Kiew. Die Firma Zelgear ist aus der Firma Neris hervorgegangen. Somit hat man bei Zelgear bereits über zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Produktion von Kajaks.

  • Wie kann ich beim Kauf des Zelgear Spark 370 sparen?

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Fragen und Austausch zum Spark 370

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