Gumotex Seashine im Test

Gumotex Seashine im Test

Ich bin das Seashine ausgiebig gepaddelt um es kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln. Erst danach habe ich den abschließenden Testbericht erstellt. Meine Touren lassen sich dabei auf meinem Youtube-Kanal transparent nachvollziehen:

Kurzübersicht

Mit seinem V-förmigen Dropstitchboden, der im hinteren Bereich flach ausläuft eine echte Innovation. Durch die Rumpfform hat das Kajak gute Fahreigenschaften und eine sehr hohe Kippstabilität zugleich.
Personen

1 bis 3 Pers.

Gewicht

19 kg

Abmessungen

470 x 83 cm

Einsatz max.

WW 2

Aus dem Flussfahrer Speedindex berechnete Geschwindigkeit

Tourenspeed6,1 km/h
Sprintspeed8,3 km/h

Das Gumotex Seashine ist ein aufblasbares Kajak für eine bis drei Personen und wirkt wie eine Weiterentwicklung des Klassikers Gumotex Seawave. Im Gegensatz zum Seawave besteht der Boden des Seashines aus Dropstitch. Das Luftboot besteht Gumotex-typisch aus Nitrilon, einem mehrschichtigen sehr stabilen und robusten Material auf Basis von Kautschuk. Auch die Dropstitchelemente sind vollständig mit Nitrilon überzogen. Das Seashine ist in der Farbe rot erhältlich.

Hinweis: Ich durfte vor Martkeinführung einen Prototypen des Kajaks testen, welcher sich in kleinen Details von der endgültigen Version unterscheidet. Die Unterschiede sind im Detail:
Der vordere wasserdichte Reißverschluss entfällt, das zusätzliche Lenzloch entfällt, das Boot kann auch in einer 3er Konfiguration gefahren werden, das Gewicht beträgt 19 kg statt 18 kg, das Kajak hat eine Breite von 83 cm statt 82 cm

Gumotex Seashine im Test

Lieferumfang des Seashine

Das Gumotex Seashine wird in einem 135 Liter fassenden wasserdichten Packsack geliefert:
Im Lieferumfang enthalten sind:

  • der Packsack
  • das Boot
  • 2 Versteifungselemente
  • 2 Sitze
  • 2 Fußstützen
  • 1 Finne
  • 1 Schwamm
  • 1 Reparaturset inklusive Ventilschlüssel
Lieferumfang des Gumotex Seashine
Der komplette Lieferumfang

Technische Daten

Länge (cm)470
Breite (cm)83
Gewicht (kg)19
Max. Zuladung (kg)250
MaterialNITRILON®
Boots-TypKajak
Max. Anzahl Personen3 Personen
Luftkammern3
Packmaß (cm)65 x 55 x 33
Max. Betriebsdruck Seitenschläuche, Boden, Sitze (Mpa / Bar / PSI)0,025 ; 0,05 ; 0,02 ⁄ 0,25 ; 0,5 ; 0,2 / 3,75 ; 7,2 ; 3

Optionales Zubehör

Als optionales Zubehör ist für das Seashine erhältlich:

  • Einer Verdeck
  • Zweier Verdeck
  • Steueranlage inklusive Stemmbügel

Das Verdeck wird, wie bei den Modellen Seawave und Rush 2 bereits gewohnt, per Klettverschluss angebracht. Eine optimale Lösung wie ich finde. Das Boot wird dadurch sehr vielseitig: es kann entweder komplett offen gefahren werden, oder aber mit verschiedenen Abdeckungen ausgestattet werden. In diesem Falle für eine oder zwei Personen. Die Steueranlage ¹ ist die von Gumotex bereits bekannte, welche bereits bei den Modellen Seawave, Rush, Solar und Thaya eingesetzt wird.

Das 1er Verdeck und das 2er Verdeck des Gumotex Seashine
Einer und zweier Verdeck
Lenzloch in der Klettleiste am Gumotex Seashine
Drainagelöcher an der umlaufenden Klettleiste
Die Fußstütze im Gumotex Seashine
Mit dem Verdeck werden weitere Versteifungselemente geliefert

Als weiteres Zubehör empfehle ich D-Ringe ¹ und Kleber ¹, falls man einen Bootswagen ¹ befestigen möchte. Eine Spritzdecke ¹ schützt gegen Regen oder überschwappendes Wasser und hält bei kälteren Temperaturen die angewärmte Luft im Boot. Um das Boot komfortabel zu tragen empfehle ich außerdem ergonomische Griffe ¹, die einfach an den fest verbauten Schlaufen befestigt werden.

Spritzdecke auf dem Gumotex Seashine
Spritzdecke
Gumotex D-Ringe
D-Ringe
Das Heck des Gumotex Swing 1 mit ergonomischem Tragegriff und eingestanztem Lenzloch
Ergonomischer Tragegriff (hier am Swing 1)

Ausstattung des Gumotex Seashine

Das Gumotex Seashine besteht aus drei Luftkammern, zwei Seitenschläuchen und der Dropstitch-Bodenkammer. Die Seitenschläuche dürfen je mit bis zu 0,25 Bar befüllt werden, die Bodenkammer bis zu 0,5 Bar. Alle Ventile befinden sich im Heck. Dadurch stören sie den Paddler nicht, fährt man man viel Gepäck muss man erst auspacken um unterwegs an die Ventile zu kommen, um den Luftdruck kontrollieren und anzupassen zu können. Ein Überdruckventil im Boden, wie bei anderen Gumotex Modellen, gibt es beim Seashine nicht.

Ventile der Seitenkammern und des Bodens im Gumotex Seashine
Position der Ventile

Am Seashine hat Gumotex erstmals wasserdichte Reißverschlüsse verbaut. Am Prototypen sind diese an Bug und Heck, in der Serienversion ist der vordere Reißverschluss leider entfallen, der am Heck aber erhalten geblieben. Bei Fahrten mit Verdeck habe ich die Reißverschlüsse zu schätzen gelernt. Eine einfache Möglichkeit um in Pausen schnell und unkompliziert an seinen Proviantbeutel zu kommen und weniger Aufwendig als das Verdeck teilweise ab- und nachher wieder anzukletten. Am Bug verfügt das Kajak über ein Gepäcknetz, am Heck ist eine Gummileine gespannt.

Der Bug des Gumotex Seashine von der Seite
Wasserdichter Reißverschluss am Bug, entfällt
Der wasserdichte Reißverschluss am Heck des Gumotex Seashine
Wasserdichter Reißverschluss am Heck, bleibt erhalten

Die Tragegriffe wurden im Vergleich zum Seawave verändert. Über die alten gab es Beschwerden, dass diese sich in die Hand einschneiden. Die neuen bestehen aus einer dicken Kunststoffröhre. Diese schneidet nicht ein, gibt aber auch keinen Millimeter nach und wurde von mir als unangenehm empfunden. Daher empfehle ich, wie bereits weiter oben erwähnt, auch bei diesem Boot zusätzlich die ergonomisch geformten T-Griffe ¹ an den originalen Trageschlaufen anzubringen.

Tragegriff am Gumotex Seashine
Hartes Plastikrohr, schneidet nicht ein, ist aber unangenehm

Eine Durchführung für die Steuerseile ist am Heck bereits standardmäßig installiert. Ebenso wie das Loch zur Montage der Konsole, an dem das Steuerblatt befestigt wird. Die zweite Öffnung, welche als zusätzliches Lenzloch bei installiertem Steuer geplant war, ist in der Serienversion leider auch wieder entfallen. Man konnte bei Gumotex in Tests das Boot mit installiertem Steuer wohl nicht vernünftig aufstellen und hat somit die Sinnhaftigkeit des oft geforderten zusätzlichen Lenzlochs angezweifelt. Ich hatte zum Test leider keine originale Steueranlage verfügbar und konnte dies nicht überprüfen. Das zusätzliche Lenzloch fand ich allerdings auch ohne installiertes Steuer äußerst praktisch. Da es weiter am Ende sitzt bleibt so viel weniger Wasser im Boot, als wenn man über das Steuer-Befestigungs-Loch lenzt. Schade.

Die Druchführung für die Steuerseile am Gumotex Seashine
Durchführung der Steuerseile
Das Lenzloch am Gumotex Seashine
Hier noch zwei Löcher, in der Serienversion nur noch eins
Das Gumotex Seashine aufrecht beim Lenzen
Ich fand das zusätzliche Lenzloch praktisch

Bug und Heck des Gumotex Seashine sind spitz ausgeformt. Dadurch schneidet das Kajak gut durch das Wasser ohne eine große Bugwelle vor sich herzuschieben.

Detailansicht des Bug vom Gumotex Seashine
Spitzer Bug
Detailansicht des Heck vom Gumotex Seashine
Spitzes Heck

Die große Innovation am Gumotex Seashine ist ganz klar der Dropstitchboden. Dieser ist auf 2/3 der Rumpflänge V-Förmig ausgestaltet und läuft im letzten Drittel flach aus. Durch den flach auslaufenden Teil bleibt das Boot gewohnt kippstabil und damit sehr gut für Anfänger geeignet. Durch den vorderen V-förmigen Teil besitzt das aufblasbare Kajak sehr gute Fahreigenschaften und erlaubt es fortgeschrittenen Paddlern das Boot technischer, z.B. durch Ankanten zu fahren. Weiter wird durch die Rumpfform eine sehr gute Spurtreue erreicht. Zum Schutz ist der Rumpf fast komplett mit einem Kielstreifen bedeckt, im hinteren Bereich befindet sich die Halterung für die Finne. Diese sitzt direkt gegenüber des Bodenventils. Die kleine Beule welche beim aufgepumpten Boot dort sichtbar wird ist kein Mangel sondern technisch bedingt. Im Bereich des Ventils können die beiden Flächen des Dropstitchmaterials logischerweise nicht durch Fäden zusammengehalten werden, so dass es dort durch den Luftdruck zu einer kleinen Ausbeulung kommt.

Der Kielstreifen auf dem V-Förmigen Bug am Gumotex Seashine
Der V-Förmige vordere Bereich
Die Finnenhalterung am Gumotex Seashine
Im hinteren Bereich sitzt die Halterung für die Finne
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Aufbau des Bootes

Die beiden Versteifungselemente vorne und hinten müssen vor dem Aufpumpen montiert werden. Diese spannen den verlängerten Spritzschutz an Bug und Heck. Möchte man die Finne montieren sollte dies ebenfalls vor dem Aufpumpen passieren. Ist das Boot prall aufgepumpt wird dieser Schritt äußerst schwierig. Auch die Fußstützen sollten bereits vor dem Aufpumpen montiert werden. Die seitlichen Befestigungsriemen der Fußstützen werden an den Seitenkammern durch Schlaufen gezogen. Sind die Seitenschläuche aufgepumpt, so sind die Schlaufen zu stramm um dort die Riemen noch durchfädeln zu können. Übrigens, die Fußstützen werden nun auch über ein Push-Push-Ventil befüllt, also dem gleichen Ventil wie Seitenkammern und Boden auch. Dadurch können diese leicht auf eine vernünftige Härte aufgepumpt werden und ich finde sie somit recht gut brauchbar.

Einbau eines Versteifungselement in das Gumotex Seashine
Einschieben der Versteifungselemente
Sitz und Fußstütze des Gumotex Seashine von oben
Seitlich fixierte Fußstütze

Das Aufpumpen des Seashine ist mit einer manuellen Pumpe noch machbar. Mit einer 4L Doppelhubpumpe ² sind es ungefähr 42 Hübe je Seitenkammern und 46 Hübe für den Boden. Das reine Pumpen habe ich auch schon in 2 Minuten 46 Sekunden hinbekommen. In einer solchen Zeit ist es aber ziemlich sportlich und man ist danach schon gut außer Puste. Lässt man es gemüticher angehen ist das Boot in rund 10 bis 15 Minuten einsatzbereit.

Der Sitz

Auch beim Sitz durfte ich bereits den Prototypen testen und war eigentlich sehr zufrieden. Allerdings schnitt der Prototyp in seiner Grundfunktion mangelhaft ab. Ich hatte nach längeren Touren immer Schmerzen in den Hüften. Der nun mitgelieferte Sitz ist bereits in Serienreife und hat das Problem nicht mehr. Ich finde ihn nun gemütlich, dazu hat er lange Riemen und ist somit sehr vielseitig auch in anderen Booten einsetzbar (ich benutze ihn mittlerweile auch im Gumotex Seawave und im Gumotex Swing 1). Weiter gefällt mir, dass der Seashine-Sitz ¹ bereits vorgeformt ist und so in aufgepumpten Zustand die Lehne weder nach vorne noch nach hinten wegkippt. Am glücklichsten bin ich aber auch hier über das Push-Push-Ventil. Dadurch kann der Sitz nun einfach, wie das Boot auch, mit dem mitgelieferten Pumpenadapter auf die gewünschte Härte aufgepumpt werden. Und geschlossen halten die Ventile auch wirklich dicht. Die lästige Fummelei, wie bei den Ventilen der vorherigen Sitzgenerationen entfällt endlich. Die Höhe der Rückenlehne liegt in der Mitte zwischen dem Seawave-Sitz und dem Solar-Sitz und ist vollkommen spritzdeckenkompatibel.

Das Push-Push Ventil am Sitz des Gumotex Seashine
Lange Riemen und Push-Push-Ventil
Drei Luftsitze von Gumotex aus den Booten Solar, Seashine und Seawave
Links Solar, mitte Seashine (Prototyp in Gelb), rechts Seawave

Stauraum im Kajak

Fährt man das Seashine alleine, so ist es ein absolutes Raumwunder. Eine 40 Liter und eine 60 Liter Ortlieb Tasche ² bekommt man hinter dem Sitz verstaut. Vorne bekommt man locker eine Grabner Bug- und Hecktasche ¹ unter und hat noch jede Menge Platz für weitere Gegenstände. Wenn man das Boot nun noch mit Verdeck fährt könnte man theoretisch sogar noch weitere Decktaschen anbringen.

Mehrere wasserdichte Taschen vor dem Gumotex Seashine
138 Liter Fassungsvermögen + Bootswagen
Der Stauraum des Gumotex Seashine im Heck in der 1er Konfiguration
Jede Menge Platz im Heck
Der Stauraum im Bug des Gumotex Seashine in der 1er Konfiguration
Auch im Bug bekommt man viel unter

Wird das Boot zu zweit gefahren, so ist der Raum für Gepäck natürlich deutliche begrenzter. Im Heck bekommt man nur noch eine Tasche unter. Vorne, je nach Größe des zweiten Paddlers, wirklich nur noch Kleinigkeiten. Möchte man zu zweit mit viel Gepäck unterwegs sein, kommt man wohl nicht umher mit Verdeck zu fahren und einen Teil des Gepäcks auf dem Verdeck zu befördern.

Stauraum im Heck des Gumotex Seashine in der 2er Konfiguration
2er Konfiguration: Heck
Stauraum im Bug des Gumotex Seashine in der 2er Konfiguration
2er Konfiguration: Bug
Gepäck auf dem Gumotex Seashine in der 2er Konfiguration
Gepäck auf Deck

Für die Paddler selber gibt es übrigens auch in der Zweierkonfiguration mehr als ausreichend Platz, auf beiden Sitzpositionen.

Beinfreiheit im Gumotex Seashine auf dem vorderen Sitz in der 2er Konfiguration
Beinfreiheit vorne
Person im Gumotex Seashine auf dem hinteren Sitz
Hinten
Person im Gumotex Seashine auf dem vorderen Sitz
Vorne

Im Gegensatz zum Prototypen kann die Serienversion auch zu dritt gefahren werden. Das Boot weist nun Befestigungsmöglichkeiten für die Sitze in einer 3er-Konfiguration auf. Der dritte Sitz müsste im Bedarfsfall einzeln dazugekauft werden, im Lieferumfang sind weiterhin zwei Sitze enthalten.

Die Fahreigenschaften des Gumotex Seashine

Das Seashine ist noch mal 15 cm länger, als das Seawave. Diese Länge merkt man ihm aber nicht an. Es ist erstaunlich agil und gut zu manövrieren. Man kann das Boot mit 2 Paddelschlägen wenden. Der Geradeauslauf ganz ohne Finne oder Steuer ist in Ordnung, das Boot macht aber deutlich mehr Spaß, wenn man einen der beiden Helfer installiert hat. Das Drop Stitch Kajak ist extrem kippstabil und es kann technisch gefahren werden. Es macht eigentlich in allen Situationen eine gute Figur und man fühlt sich jederzeit sicher in ihm: von stehendem Gewässer bis zu leichtem Wildwasser. Seine Stärken spielt es meiner Meinung nach aber ganz klar in ruhigeren Gefilden wie etwa auf Seen oder Kanälen aus, kommen dort die verbesserten Fahreigenschaften doch am meisten zu tragen. Im direkten Vergleich ist das Seashine etwas langsamer als das sehr schmale Igla 410 oder das sportliche Aurion, fühlt sich dafür aber deutlich stabiler und entspannter an. Gerade auf langen Touren auf Seen oder gemischten Gewässern macht genau diese Mischung aus Tempo, Spurtreue und Kippstabilität den Reiz aus. Im Vergleich zum Seawave besitzt das Seashine die höhere Geschwindigkeit und etwas bessere Fahreigenschaften.

Das Gumotex Seashine auf dem Wasser aus der Vogelperspektive von hinten
Macht eine gute Figur: Auf ruhigerem …
Das Gumotex Seashine in einer großen Welle auf der Sieg
… sowie wilderem Gewässer
Kipptest des Gumotex Seashine
Eigentlich nicht umzukippen

Mit relativ zügiger aber nicht anstrengender Paddelfrequenz bin ich im Seashine auf stehendem Gewässer auf dauerhafte 6 Km/h, im Sprint auf 8 bis 9 Km/h gekommen, was eine sehr gute Geschwindigkeit für ein aufblasbares Kajak ist.

Für das Seashine empfehle ich eine Paddellänge ab 230 cm aufwärts, wobei ich persönlich mit recht flachem Paddelstil eher 240 cm bevorzuge. Für Einsteiger kann ich dieses 4-teilige Einsteigerpaddel ² mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis empfehlen. Zudem ist es von 230 cm bis 240 cm verstellbar, so dass man die für sich passende Länge in Ruhe herausfinden kann.

Das gefällt mir

Die neue Rumpfform mit dem verbesserten Fahrverhalten gefällt mir gut. Ebenfalls bin ich mit den neuen Sitzen sehr zufrieden und verspüre keinerlei Bedürfnis diese auszutauschen. Im Gegenteil nutze ich den Seashine Sitz ¹ nun auch in meinen anderen Booten. Den verlängerten festen Spritzschutz finde ich ebenfalls gut, fährt man ohne Verdeck schwappen so deutlich weniger Wellen ins Boot als zum Beispiel beim Seawave. Und über verbesserte Kleinigkeiten freue ich mich auch. So sind sämtliche Riemen mehr als ausreichend lang. Vom Riemen, der das zusammengerollte Boot fixiert, bis zu den Befestigungsriemen an den Sitzen. Überall hat man ausreichend Reserven so dass sich die Riemen immer gut durch die Schnallen ziehen lassen.

Das Gumotex Seashine wird auf der Schulter getragen
Kurze Umtragungen gehen auch noch auf der Schulter

Das gefällt mir nicht

Ich hätte es schön gefunden, wenn es der vordere Reißverschluss, sowie das zusätzliche Lenzloch bis in die Serienproduktion geschafft hätten. Weiter gefallen mir die Tragegriffe nicht. Das harte Plastikrohr gibt kein bisschen nach und liegt sehr unangenehm in der Hand. Diesen Umstand kann man zwar durch die T-Griffe ¹ relativ leicht und günstig abstellen, dennoch erwarte ich bei einem Boot in dieser Preiskategorie da besseres. Die Position der Ventile gefällt mir auch nicht. Als jemand der durchaus öfter mehrtägige Gepäckfahrten unternimmt nervt es mich, wenn ich erst am Gepäck rumräumen muss um den Luftdruck zu korrigieren. Und dann ist da natürlich noch der Preis, welcher mir in dieser Höhe auch nicht gefällt.

Das Gumotex Seashine im Wasser von der Seite
Alles in allem ein tolles Boot
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Fazit zum Gumotex Seashine

Das Gumotex Seashine ist ein sehr vielseitig einsetzbares Boot. Es macht alles mit, von stehendem Gewässer bis zu wilderen Fahrten, mit Gepäck oder ohne, von kurzen Feierabendrunden bis zu Mehrtagestouren, mit einer, zwei oder drei Personen. Dabei trumpft das Boot mit guten Fahreigenschaften auf. Vor allem auf ruhigeren Gewässern fallen diese ins Gewicht. Leichte Abzüge gibt es für den Vorstoß in eine neue Preiskategorie, wenngleich man ein rundum tolles Boot für sein Geld bekommt. Wenn du ein schnelles Allround-Tourenboot für große Seen, Flüsse und gelegentlich bewegteres Wasser suchst, das trotzdem anfängerfreundlich und kippstabil bleibt, ist das Seashine für mich die bessere Wahl gegenüber den sehr sportlichen Speed-Booten wie Igla 410 oder Aurion.

Gesamtwertung:

Das Seashine ist Dein Modell? Dann schaue vor dem Kauf in meine aktuellen Rabattcodes für Paddelshops und spare etwas Geld beim Kauf.

Wer ein wenig Abstriche bei den Fahreigenschaften eingehen kann, für den ist das Gumotex Seawave eine preisgünstigere bewährte Alternative. Ein weiteres, etwas kürzeres Boot mit Dropstitchboden für 2 Personen ist das Gumotex Rush 2, oder ebenfalls mit Dropstitchboden das Zelgear Spark 450.

Auf meinem Youtube-Kanal gibt es ein ausführliches Gumotex Seashine Review:

Auch als Video: Das Gumotex Seashine im Test

Das Seashine ist die Dropstitch-Evolution des Seawave. Ob es sich den Platz als Universal-Testsieger verdient hat, liest du in meinem Überblick der besten Luftboote des Jahres.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Ist das Gumotex Seashine robust?

    Das Boot ist aus dem Gumotexeigenen Material Nitrilon hergestellt. Nitrilon ist ein mehrlagiges geweberverstärktes Material auf Basis von Kautschuk, man kann also wirklich von einem Gummiboot sprechen. Auch das Dropstitchmaterial ist beidseitig mit Nitrilon überzogen. Das Material ist äußerst robust und langlebig. Wie Nitrilon im Vergleich zu den anderen typischen Materialien von Schlauchkajaks abschneidet, findest du in meinem Material Vergleich.

  • Wie lange dauert der Aufbau vom Gumotex Seashine?

    Das Luftboot ist recht schnell aufgebaut. Vor dem Aufpumpen muss die Finne in die Finnenhalterung gesteckt werden und die beiden Versteifungselemente müssen eingeschoben werden. Dann werden die beiden Seitenkammern und die Bodenkammer aufgepumpt. Der Aufbau ist in 10 bis 15 Minuten sehr gut zu schaffen.

  • Was sind die Unterschiede zum Gumotex Seawave?

    Die wesentlichtsen Unterschiede zwischen Seawave und Seashine:
    Das Seashine hat einen V-förmigen Dropstitchboden, im Gegensatz zu den Luftröhren im Seawave. Dadurch ist es steifer, hat leicht bessere Fahreigenschaften und ist schneller. Hier Stelle ich die Boote gegeneinander: Gumotex Seashine vs. Gumotex Seawave.

  • Wie kann ich beim Kauf des Gumotex Seashine sparen?

    Nutze meinen exklusiven Rabattcode FLUSSFAHRER bei kanu-online.com, oder spare bei Arts-Outdoors.de mit den Codes FF50 und FF100 – alle Details auf meiner Geld Sparen Seite.

  • Wie schnell ist das Gumotex Seashine?

    Das Gumotex Seashine kommt, als Einer gefahren, auf eine Sprintgeschwindigkeit von bis zu 9 km/h. Im Vergleich zu den meisten anderen Schlauchkajaks steht das Seashine also ganz gut dar. Zur genauen Einordnung liste ich meine GPS-Messungen von Touren- und Maximalgeschindigkeit in meinem Speedtest aller getesteten Boote auf (inklusive Vergleichstabelle).

Fragen und Austausch zum Seashine

20 Responses

  1. Hallo Matthes,

    vielen Dank für deinen Bericht zum Seashine. Ich habe es mir auch aufgrund deiner Tests mittlerweile bestellt. Ich wohne an der Mosel und stamme aus der Gegend um Wissen. Da konnte ich im Video so einiges wieder erkennen.

    Du hast beim Seashine deinen Bootswagen mit an Bord, aber keine zutzlichen Ösen aufgeklebt. Ging das gut?

    Viele Grüsse und weiter so!
    Heiner

    1. Hallo Heiner,
      ein entspannter Fluss, die Niers. Von Kevelaer bis Weeze bin ich jetzt auch schon öfter dort gefahren. Eine kurze Distanz, die auch die Kinder alleine schaffen und der tolle Spielplatz am Fährpark in Weeze sorgt am Ende der Tour für zusätzlichen Spaß …

      Das Seashine hatte ich ja nur zum Test geliehen bekommen, da kann ich natürlich nicht einfach D-Ringe ankleben 😂 Festgezurrt habe ich den Bootswagen mit einem Spanngurt, welchen ich an den hinteren Kenterleinen befestigt habe. Zusätzlich habe ich den Wagen mit der Gummileine des Verdecks befestigt. Es war als Improvisation in Ordnung, will heißen der Wagen ist mir unterwegs nicht abgefallen. Wirklich gut fixiert war er aber nicht. Bei dauerhaftem Einsatz würde ich vermutlich auch ein paar D-Ringe aufkleben.
      Probier doch einfach zu Hause auf dem Trockendock aus, ob du den Wagen auch ohne D-Ringe für dich ausreichend befestigt bekommst. Falls nicht, kannst du ja immer noch welche bestellen. Bei kanu-online gibt es dafür übrigens mittlerweile ein praktisches Set, inklusive Kleber und Pinsel*.

      Liebe Grüße
      Matthes

  2. Danke für den sehr ausführlichen Test, alles drin was wichtig ist, eine Frage, kann das Boot probegefahren werden, liebe Grüße Gregor

    1. Bei mir geht das leider nicht. Mal abgesehen davon, dass ich kein Händler bin, hatte ich das Seashine nur für die Dauer des Tests geliehen bekommen und habe das Boot schon vor weit über einem halben Jahr an Gumotex zurückgeschickt. Es gibt aber durchaus ein paar größere Händler, welche über ein Testbecken verfügen. Eine ausgedehnte Probefahrt kann man darin natürlich nicht machen, merken „wie sich das Boot so anfühlt“ kann man in kurzer Zeit schon. Oder nächstes Jahr auf Events wie das Globetrotter Testival warten. Vermutlich wird das Seashine dort vertreten sein. Ich meine mitbekommen zu haben, dass Gumotex als Firma im süddeutschen Raum sogar direkt vertreten war.
      Liebe Grüße!

  3. Hallo Matthes,

    Wie empfindlich ist der Dropstitchboden gegenüber Wind?
    Ich höre oft, dass Kajaks mit Dropstitch-Boden windempfindlicher sind als normale Luftkajaks und in alle Richtungen geblasen werden?
    Ich fahre hauptsächlich mit dem Kajak auf großen Seen. Und wenn ich das richtig verstehe, ist das der Punkt, an dem der Seashine am stärksten ist. Wenn der Seashine jedoch windempfindlicher ist, dann wäre es für mich besser, den Seawave zu kaufen?
    Mit freundlichen Grüße,
    Raymond Logister

    1. Hallo Raymond, ich habe keine Unterschiede bezüglich der Windanfälligkeit zwischen Seashine und Seawave feststellen können. Ich bin das Seashine allerdings auch nicht auf großen offenen Gewässern gefahren und habe auf diesen Punkt nicht explizit geachtet.
      Ich glaube aber nicht, dass der technische Aufbau des Materials hier der ausschlaggebende Faktor ist, sondern eher die Bauform des Bootes bzw. des Rumpfes im Speziellen.
      Wenn ein Boot einen komplett flachen Dropstitchboden besitzt, wie bei einem Stand-Up Board, dann liegt es gleichflächig auf dem Wasser. Bei Luftböden konventioneller Bauweise ist in der Regel die mittlere Röhre am dicksten und liegt somit auch am tiefsten, sodass man eine Art (sehr breiten) Kiel hat. Und ein Boot mit Kiel lässt sich natürlich deutlich schwerer vom Wind seitlich über das Wasser drücken, als eines ohne Kiel.
      Das Seashine hat mit dem V-förmigen Dropstitchboden ja auch eine sehr gute Kiellinie, wahrscheinlich sogar eine bessere als das Seawave. Daher gehe ich davon aus, dass das Seashine bei Wind sogar ein kleines bisschen besser performt als das Seawave. Und ja, ich sehe das Seashine insgesamt von den Fahreigenschaften auf großen Seen gegenüber dem Seawave leicht im Vorteil.
      Auf meinen Testfahrten mit den Booten von Zelgear habe ich übrigens öfter mal stark böigen Wind erwischt. Auch diese haben Dropstitchboden, aber eben auch eine ausgezeichnete Rumpfform und daher bei Wind für ein Luftboot unerwartet gut abgeschnitten. Was auch wieder gegen die These Dropstitch = Windanfälliger spricht.

      Liebe Grüße
      Matthes

      1. Hallo Matthes,

        Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Das hilft mir und beseitigt meine letzten Zweifel.
        Mit freundlichen Grüße,
        Raymond

  4. Hi, erstmal danke für Deinen mega informativen Kanal:). Fahre seit paar Jahren ein Gumotex Thaya. Ein schönes Boot, welches wir in einigen Urlauben genutzt haben. Auch als „Badeboot“:) (oder gar SUP:-O). Heisst rein in den See/Fluss, abkühlen, rein ins Boot. Ist das Seashine so kipstabill, dass man aus dem Wasser wieder einsteigen kann?

    Wegen der fehlenden Möglichkeit eines Verdecks spiele ich mit dem Gedanken von Thaya auf das Seashine umzusteigen, ein bisschen mehr speed zu zweit (Thaya max. 7km/h) erhoffe ich mir auch.

    Hast Du die Möglichkeit gehabt einen Grabner Holiday 3 zu fahren? Welches ist scheller bzw. gefühlt flinker?

    P.S. Welche Innenbreite hat das Boot?

    1. Hallo Rafael, vielen Dank 🙂

      Das Thaya ist natürlich das kippstabilste Kajak. Seawave und Seashine spielen ein bisschen darunter, aber immer noch recht kippstabil. Gleich, vielleicht ein kleines bisschen agilerr sind die Zelgear Sparks, dann kommt das Solar und dann das Igla. Mit weitem Abstand und einer echt geringen Anfangsstabilität folgen Framura und Aurion.
      Ich persönlich schaffe den Einstieg aus dem Wasser in ein Igla (inklusive Videobeweis https://youtu.be/yHpDIpHn5zA 😉) Im Seawave habe ich den Einstieg auch mal geübt, das funktionierte problemlos. Das wird beim Seashine auch der Fall sein, habe ich allerdings nicht ausprobiert.

      Das Seashine hat Solo eine höhere Geschwindigkeit, als das Thaya. Und auch rein physikalisch sollte das Seashine, da schmaler und länger als das Thaya, eine höhere Endgeschwindigkeit haben. In der Zweierkonfiguration kann ich aber keine belastbaren Werte nennen. Wenn, dann fahre ich die Boote mit Kind vorne in der Zweierkonfiguration, das ist wenig aussagekräftig.

      Auf den letzten Bootstesttagen von Kanu Online habe ich eine Runde im Holiday 2 gedreht. Es lief ganz gut, wenn ich mich recht erinner. Mehr kann ich nach einer kurzen Runde dann aber auch nicht sagen.

      Die Innenbreite vom Seashine habe ich nicht gemessen. Es ist ein wenig schmnaler als das Thaya, durch den Dropstitchboden hat man im Innenraum aber eigentlich recht viel Platz. In jedem Fall mehr, als im Seawave.

      Ich hoffe, das hilft weiter. Liebe Grüße 😊

      1. Danke für die ausführliche Antwort, habe das Seashine zwar nicht abgeschrieben, allerdings ist mir ein 2h gebrauchtes Holiday 3 über den Weg bei Kleinanzeigen gelaufen, war günstiger als jedes Seashine;). Insofern ist es jetzt im Keller…

  5. Hallo Matthes, zunächst mal vielen Dank für Deine umfangreichen und detaillierten Tests, die mir bei der Entscheidungsfindung zwischen Seawave und Seashine sehr weitergeholfen haben. Meine Frau und ich würden gerne unseren Hund oder hin und wieder auch das Enkelkind mitnehmen. Aufgrund des größeren und tieferen Innenraums tendieren wir zum Seashine. Allerdings wird das Seashine im Gegensatz zum Seawave auf der Gumotex Webseite nur als 2 Personen Boot angegeben. Ich habe mir den Aufbauplan des Seashine heruntergeladen. Auch hier ist eine Installation eines 3. Sitzes nicht vorgesehen. Bist Du wirklich sicher, dass ein dritter Sitz, wie bei dem Seawave möglich ist ?.

    1. Hallo Norbert, ja ich bin mir zu 100% sicher. Der Prototyp, welchen ich im Test hatte, war noch als maximal Zweisitzer konzipiert. Das wurde im Nachgang überarbeitet.
      Bei Gumotex steht auf der Seashine Detailseite ganz klar die maximale Anzahl 3 Personen (https://gumotexboats.com/eu/product/seashine/). Und auch in der dort verlinkten Aufbauanleitung sieht man auf Seite 43, wie die Sitze in der 3-Personen-Konfiguration befestigt werden https://gumotexboats.com/eu/wp-content/uploads/sites/3/2024/03/Priruckapriloha-SEASHINE-verze-09-2025.pdf
      Was du aber wissen musst: im Lieferumfang sind nur 2 Sitze enthalten, ihr müsstet also einen dritten Sitz dazu kaufen (ist beim Seawave aber auch der Fall).
      Liebe Grüße und fröhliches Paddeln 😊

  6. Hallo Matthes vielen Dank für die schnelle Antwort und die Hinweise. Ich habe mir gerade nochmal Deinen Vlog zu den Luftbootkonstruktionen und Materialien angesehen. Darüber hinaus auch noch einen 6 Jahre alten Bericht von Steve dem Flusswanderer, zum Dropstichaufbau und den Stellungnahmen von Grabner, angesehen. Auch wenn sicherlich die Dropstitch Konstruktionen deutlich weiterentwickelt wurden, haben sich an den grundsätzlichen physikalischen Nachteilen wenig wesentliches geändert. Die Langlebigkeit und Dauerrobustheit wird hier sicherlich deutlich unterhalb der konventionellen Luftbootkonstruktionsart von Gumotex oder Grabner liegen. Die Vorteile des Seashine (in punkto Platzangebot und Fahreigenschaften) gegenüber dem Seawave sind aus unserer Bewertung nicht so groß, das wir bei Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit Kompromisse machen möchten. Es wird wohl nun doch ein Seawave werden.

    1. Gerne 😊 Ich habe da schon mal vor einiger Zeit mit Kanu-Online drüber philosophiert: da gab es keinerlei erhöhte Reklamationsquoten bei den Booten mit Dropstitch und delaminierte Dropstitchkammern gab es auch nicht. Boote wie Thaya und Rush sind ja schon seit längerer Zeit am Markt erhältlich, sind also mittlerweile erprobt. Ja, in der Theorie ist Dropstitch natürlich etwas anfälliger, in der Praxis scheint das aber keinen Unterschied zu machen. Aufgeschlitzte Böden gehören eben NICHT zur Tagesordnung. Ich hätte jedenfalls keine Bedenken, mir ein Dropstitchmodell zuzulegen.
      Liebe Grüße!

  7. Du hast uns überzeugt. Wir haben uns gerade über Deinen Link das Seashine Touring Set bei Kanu Online bestellt. Danke nochmal für die sehr fundierten und absolut hilfreichen Videos und Deine persönlichen Tips. Lieben Gruß Norbert

    1. Ich will doch gar nicht überzeugen, ich will gute Infos liefern, auf deren Grundlage jeder selber eine Entscheidung treffen kann.
      Für dich wahrscheinlich dann schon zu spät, aber ich habe deine Fragen zum Anlass genommen einen Grundlagenartikel zum Thema Dropstitch zu schreiben. Ich hoffe das stimmt dich nicht wieder um, aber noch hast du ja 14 Tage Rücktrittsrecht 😂
      Liebe Grüße und gaaaanz viel Spaß mit dem neuen Boot! (Und denk dran, jetzt zur kalten Jahreszeit nur mit richtiger Ausrüstung aufs Wasser, heißt: Trockenanzug oder mindestens Ganzkörper Neopren)

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